
Nikita Alexeev, God Forgive the Commies!, 1988, Mischtechnik auf Wachstischtuch (mit Holzleiste), 138 x 200 cm
Die Galerie Volker Diehl präsentiert eine Ausstellung von Werken aus der Sammlung Lambsdorff, die in den 1980er-Jahren in der UdSSR zusammengetragen wurde.
Aus dieser umfangreichen Sammlung, die die wichtigsten Namen der inoffiziellen Kunst der späten Sowjetzeit umfasst, werden in der Ausstellung Arbeiten von Nikita Alexejew, Sven Gundlach, Eduard Steinberg, Wladimir Jakowlew, Anatoli Slepyshev und Andrej Reuter gezeigt. All diese Künstler suchten auf ganz unterschiedliche Weise ihre eigene künstlerische Stimme unter den Bedingungen von Zensur, Verschweigen und internationaler Isolation. Gräfin und Graf Lambsdorff wurden auf sie aufmerksam, lange bevor ihre Werke Eingang in die bedeutendsten Museen und in kunsthistorische Lehrbücher fanden.
Die Ausstellung trägt den Titel „Risse im Eis“ und erinnert an eine Zeit der Hoffnung und der Suche nach Dialog, als es schien, dass Kunst Brücken schlagen und als gemeinsame Sprache dienen könne.
Kuratiert von Evgenia Kiseleva-Afflerbach

